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Anl. 1 - Geschäftsbericht 2012

                                    
                                        Ulmer
ParkbetriebsGesellschaft
mbH

GESCHÄFTSBERICHT 2012

INHALTSVERZEICHNIS

Seite
1. AUFSICHTSRAT

2

2. GESCHÄFTSFÜHRUNG

2

3. ERGEBNISBERICHT

3

4. JAHRESBILANZ

15

5. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

17

6. ANHANG

18

7. BESTÄTIGUNGSVERMERK

23

8. BERICHT DES AUFSICHTSRATES

24

9. ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESBILANZ

25

10.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

27

1

AUFSICHTSRAT
Vorsitzender
Oberbürgermeister
Ivo Gönner
Jurist
Stellv. Vorsitzender
Stadtrat
Herbert Dörfler
Oberstudiendirektor a.D.

2. stellv. Vorsitzender
Stadtrat
Gerhard Bühler
Bankkaufmann i.R.

Stadtrat
Reinhold Eichhorn
Techn. Oberlehrer i.R.

Stadträtin
Katja Adler
Rechtsanwältin

Stadtrat
Hartmut Pflüger
Architekt

Ltd. Stadtverwaltungsdirektor
Roland Häußler
Verwaltungsbeamter

Stadträtin
Dr. Karin Graf
Ärztin

Stadtrat
Dr. Hans-Walter Roth
Augenarzt

Städt. Baudirektor
Thomas Feig
Dipl.-Ing.

Stadtrat
Timo Ried
Apotheker

Stadtrat
Michael Joukov
Dipl.-Wirtschaftswissenschaftler

Stadtrat
Dr. Richard Böker
Professor

GESCHÄFTSFÜHRER
Erster Bürgermeister
Gunter Czisch
Dipl.-Verwaltungswirt
Bürgermeister
Alexander Wetzig
Dipl.-Ing.

BETRIEBSLEITER
Prokurist
Klaus Linder
Dipl.-Ing.

2

ERGEBNISBERICHT
ZUM GESCHÄFTSVERLAUF UND ZUR GESELLSCHAFT
A. Überblick über den Geschäftsverlauf
1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit
Die Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH bewirtschaftete im Geschäftsjahr in Ulm 8 öffentliche Parkhäuser
und Tiefgaragen mit insgesamt 3.270 Stellplätzen.

Stellplätze
632

574

535

700

501

600
500

396

426

400
300

117

89

200
100
0

Deutschhaus

Salzstadel

A m Rathau s

Parkhäuser
Salzstadel
Sedelhof
Fischerviertel
Congress Centrum Nord
Deutschhaus
Am Rathaus

Fischerviertel

Sedelho f

Spitalhof

Theater

C C N ord

Tiefgaragen
Baujahr 1980
Baujahr 1983
Baujahr 1984
Baujahr 1995
Baujahr 1999
Baujahr 2006

Theater
Spitalhof

Baujahr 1969
Baujahr 1983

Außerdem werden im Auftrag der Stadt Ulm für die Tiefgarage Kornhaus mit 136 Stellplätzen Mietverträge
mit Dauerparkern abgeschlossen.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen
Die Ulmer City, das Einkaufszentrum der Städte Ulm und Neu-Ulm mit einem Einzugsgebiet von Ravensburg, Kempten, Aalen, Göppingen bis Augsburg, verfügt über eine große Anziehungskraft. Neben dem
vielfältigen Einzelhandelsangebot gewinnt immer mehr das „Erlebnis Stadt“ mit Cafes, Gaststätten, Kultur,
Architektur und Veranstaltungsprogrammen an Bedeutung.
Über 70% aller Parkhauskunden kommen aus dem näheren und weiteren Umland. Die Besucher aus der
Region fahren überwiegend mit dem Kraftfahrzeug in die Stadt. Die steigende Mobilität, die Bereitschaft,
eine längere Anfahrt für ein attraktives Ziel in Kauf zu nehmen und die zunehmende Zahl älterer Menschen
mit Kaufinteressen und Erlebnisbedürfnissen führt zu steigenden Fahrzeugzahlen in den Städten. Diese
Entwicklung erfordert gleichfalls eine Verbesserung des ÖPNV-Angebotes, das nicht in Konkurrenz stehen
soll, sondern sich gegenseitig ergänzend darauf einstellen muss.

3

Die Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH versteht sich in erster Linie als Service-Unternehmen. Durch Gestaltung, Ausstattung und Beleuchtung der Parkhäuser und den Betrieb mit Service-Personal während der
gesamten Öffnungszeit leistet die Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH einen wichtigen Beitrag.
Beim Betrieb von Parkbauten durch ein kommunales Unternehmen sind besondere Gesichtspunkte zu beachten. Neben dem Bestreben, den Betrieb wirtschaftlich zu führen, sind Aspekte zu berücksichtigen, die
die Interessen von Stadt und Handel betreffen. Maßgeblich ist die Leitlinie: vergleichsweise günstige Entgelte bei überdurchschnittlichem Dienstleistungsangebot.
Mit der Realisierung der Einkaufsgalerie „Sedelhöfe“ und der städtebaulichen Entwicklung „City Bahnhof
Ulm“ steht auch die Ulmer Parkbetriebsgesellschaft vor großen Herausforderungen, die es erforderlich machen, vorausschauend die Investitionsfähigkeit zu gewährleisten.

3. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Einstellungen in den City-Parkhäusern (incl. der SchwabencardParkvorgänge, Dauerparkvorgängen und car2go-Einfahrten) auf rd. 3.212.000 zurückgegangen.
Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Reduzierung um rd. 1,3 %.
Das Ergebnis des Parkhauses Congress Centrum Nord ist nach wie vor im Wesentlichen von der Zahl der
Großveranstaltungen im Ulmer Congress Centrum abhängig.

Parkvorgänge / Einstellungen:

rd. 3.212.000

(2011: rd. 3.255.000)
davon entfielen auf

95%

Parkscheine

rd. 3.033.000

Schwabencard

rd.

109.000

Dauerparker incl. car2go rd.

70.000

3%
2%

davon entfielen auf
33%

12%

27%

Am Rathaus

rd. 1.067.000

Deutschhaus

rd.

876.000

Salzstadel

rd.

498.000

Fischerviertel

rd.

398.000

Sedelhof

rd.

376.000

12%
16%

In den letzten Jahren wurden sämtliche Anstrengungen unternommen, dass alle Parkhäuser der PBG kurzbis mittelfristig in vollem Umfang zur Verfügung stehen und keine größeren bautechnischen Sanierungen
und Instandhaltungen zu erwarten sind. 2012 wurde die Zu- und Ausfahrt des Parkhauses Salzstadel mit

4

einer neuen, verschleißunempfindlicheren Beschichtung versehen und die vorhandene, nun rd. 30 Jahre alte
Warmwasserheizung aus Gründen der Betriebssicherheit durch ein elektrisches System ersetzt.
Die Sanierungsarbeiten der Geschoßdecke auf dem ersten Parkdeck an der Tiefgarage Spitalhof wurden
zum 3. November 2012 abgeschlossen.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft
1. Darstellung der Vermögenslage
In der folgenden Übersicht sind die Bilanzposten zum 31.12.2012 den Vorjahreswerten gegenübergestellt.
Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sind nachfolgend erläutert.

Bilanzposten

31.12.2012

31.12.2011
Tsd. €

Veränderung

Tsd. €

%

Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände
Grundstücke/Bauten
Betriebs- und Geschäftsausstattung

%

Tsd. €

4,1
29.018,1
1.015,3

0,0
85,5
3,0

6,5
30.872,1
1.036,5

0,0 87,6 2,9 -

2,4
1.854,0
21,2

Langfristig gebundenes Vermögen

90,6 -

1.877,6

30.037,5

88,5

31.915,1

Forderungen aus Lieferungen/Leistungen
Forderungen gegen Gesellschafter
Sonstige Vermögensgegenstände
Liquide Mittel
Aktive RAP

48,6
0,0
208,5
3.651,8
2,4

0,1
0,0
0,6
10,8
0,0

70,5
0,0
43,4
3.211,9
3,2

0,2
0,0
0,1
9,1
0,0

+
+
-

21,9
0,0
165,1
439,9
0,8

Mittel-/kurzfristig gebundenes Vermögen

3.911,3

11,5

3.329,0

9,4 +

582,3

33.948,8

100,0

35.244,1 100,0 -

1.295,3

Gesamtvermögen

Bilanzposten

31.12.2012
Tsd. €

Passiva
Stammkapital
Kapitalrücklage
Verlustvortrag
Jahresfehlbetrag / -überschuss
Langfristig verfügbares Kapital
Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Kreditinstitute
Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
Sonstige Verbindlichkeiten
Mittel-/kurzfristig verfügbares Kapital
Gesamtkapital

10.942,0
5.567,3
1.537,1
606,6
15.578,8
0,0
157,8
7.945,6
363,5
9.764,1
139,0
18.370,0
33.948,8

%
32,2
16,4
4,5
1,8
45,9
0,0
0,5
23,4
1,1
28,8
0,4
54,1
100,0

31.12.2011
Tsd. €

-

Veränderung

%

10.942,0
31,0
6.567,3
18,6
2.975,1
8,4
1.438,0
4,1
15.972,2
45,3
35,2
0,1
241,9
0,7
8.572,3
24,3
107,5
0,3
10.141,3
28,8
173,7
0,5
19.271,9
54,7
35.244,1 100,0

Tsd. €

+
-

0,0
1.000,0
1.438,0
831,4
393,4
35,2
84,1
626,7
256,0
377,2
34,7
901,9
1.295,3

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.295,3 Tsd. € verringert.

5

Das Anlagevermögen verringerte sich abschreibungsbedingt um 1.877,6 Tsd. €. Bei den liquiden Mitteln ergab
sich aufgrund der weiterhin guten Ertragslage ein Anstieg von 439,5 Tsd. €.
Das Eigenkapital vermindert sich um 393,4 Tsd. €. Dies ist auf den Jahresüberschuss in Höhe von 606,6 Tsd. €
und auf eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von 1.000,0 Tsd. € zurückzuführen. Die Verringerung
der Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter um 377,2 Tsd. € ergibt sich aus der planmäßigen Rückführung des
Gesellschafterdarlehens. Die Bankverbindlichkeiten reduzierten sich aufgrund der planmäßigen Tilgung von
Bankdarlehen um 626,7 Tsd. €.

Kennzahlen zur Vermögenslage
Langfristige Finanzierungsquote, Abschreibungsfinanzierungsgrad und Eigenkapitalquote
Geschäftsjahr

2010

2011

2012

Langfristige Finanzierungsquote

96,6 %

98,4 %

98,0 %

42,4 %

45,3%

45,9 %

(Eigenkapital + langfristige Verbindlichkeiten) / Bilanzsumme

Eigenkapitalquote
(Eigenkapital / Bilanzsumme)

2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses
In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den
Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen G.u.V.-Posten sind
nachfolgend erläutert.

G.u.V.- Posten

Umsatzerlöse
Gesamtleistung
Sonstige Erträge
Materialaufwand
Rohergebnis
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstiger Aufwand
Betriebsergebnis
Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentl. Erträge / Außerordentl. Ergebnis
Ertragssteuern
Sonstige Steuern
Jahresüberschuss

2012

2011

Veränderung

Tsd. €
7.785,9
7.785,9
339,3
2.182,0
5.943,2
1.902,3
2.041,1
431,7
1.568,1
34,1
692,5
-658,4
909,7

%
100,0
100,0
4,4
28,0
76,3
24,4
26,2
5,5
20,1
0,4
8,9
-8,5
11,7

Tsd. €
7.810,6
7.810,6
303,6
1.694,2
6.420,0
1.815,7
2.044,8
403,8
2.155,7
33,4
736,1
-702,7
1.453,0

%
100,0
100,0
3,9
21,7
82,2
23,2
26,2
5,2
27,6
0,4
9,4
-9,0
18,6

0,0
108,6
194,6
606,5

0,0
1,4
2,5
7,8

349,9
170,3
194,6
1.438,0

4,5
2,2
2,5
18,4

Tsd. €
24,7
24,7
+
35,7
+
487,8
476,8
+
86,6
3,7
+
27,9
587,6
+
0,7
43,6
44,3
543,3
+
-

349,9
61,7
0,0
831,5

6

Gesamtergebnis

606.594,74 €

(2011: 1.437.991,60 €)

Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Überschuss von 606.594,74 € ab. Die Veränderung gegenüber
dem Vorjahr ist bei leicht rückläufigen Umsatzerlösen im auf einen sanierungsbedingt höheren Materialaufwand und gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Weitere Ursache des Ergebnisrückgangs ist ein
im Vorjahr erzielter außerordentlicher Ertrag in Höhe von 350 Tsd. €, der aus der Betriebsprüfung der Jahre
2005 bis 2009 resultiert und dem im Geschäftsjahr kein vergleichbarer Posten gegenüber steht.
Der handelsbilanzielle Verlustvortrag zum 01.01.2012 beträgt 1.537.115,07 €. Durch den Jahresüberschuss
2012 reduziert sich dieser Verlustvortrag auf 930.520,33 €.

Einnahmen

8.159.410,34 €

(2011: 8.497.550,07 €)

davon entfielen auf
Deutschhaus
Am Rathaus
28%

Salzstadel

15%

Sedelhof
11%

Fischerviertel
CCNord
Theater
Spitalhof

12%

25%

Zinsen
4%

<1%

3%

Erlöse aus Vermietung, Werbung,
Dienstleistung, etc.

Ausgaben

7.552.815,60 €

(2011: 7.059.558,47 €)

davon entfielen auf
Abschreibungen
Zinsaufwendungen

9%
27%

Erbbauzins

8%

Wartung, Unterhalt, Material
Sanierung Decke SP und Rampe SA
Löhne, Gehälter und Sozialabgaben

6%

14%

Steuern
sonstige Aufwendungen

4%
7%
25%

7

Umsatzerlöse

7.785.968,49 €

(2011: 7.810.612,80 €)

Vergleich zum Vorjahr
Parkhaus /Tiefgarage

Veränderung
Parkscheine

Veränderung
Umsatzerlöse
(brutto)
2011/2012

2011/2012

Umsatzerlöse pro
(brutto)
2011
2012

Einnahmen pro
Parkschein
(brutto)
2011
2012

Stellplatz und Monat

Am Rathaus

-

1,3%

-

0,3%

399 €

399 €

2,49 €

2,52 €

Deutschhaus

-

0,4%

+

0,2%

317 €

319 €

2,68 €

2,69 €

Salzstadel

-

2,0%

-

0,3%

223 €

222 €

2,76 €

2,81 €

Sedelhof

-

4,9%

-

4,0%

193 €

186 €

2,88 €

2,89 €

Fischerviertel

-

2,0%

-

0,6%

239 €

237 €

2,70 €

2,74 €

Innenstadt insgesamt

-

1,7%

-

0,7%

281 €

279 €

2,65 €

2,68 €

CongressCentrumNord(*)

-

1,9%

+

0,4%

55 €

59 €

1,77 €

1,82 €

Theater

+

20,0%

+

10,7%

60 €

70 €

1,62 €

1,52 €

49 €

51 €

(**)

Spitalhof (*)
Zu (*)
Zu (**)

Erhöhung Monatsmiete für Dauerparker ab Oktober 2012
Keine Veranstaltungen im Theater wg. Umbauarbeiten im Ulmer Theater von Mai bis August 2011

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2012 sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 um rd. 0,3% auf
7.785.968,49 € zurückgegangen.
Die Zahl der Parkvorgänge in den Innenstadtparkhäusern lag im Geschäftsjahr, einschließlich der Einfahrten
der Schwabencard-Kunden, car2go und Dauermietern, bei rd. 3.212.000.
Das Parkhaus Am Rathaus, als umsatzstärkstes Parkhaus, erwirtschaftete im Geschäftsjahr mit 399 € pro
Stellplatz und Monat wie im Vorjahr den höchsten Ertrag. Beim Parkhaus Deutschhaus wurden 319 € pro
Stellplatz und Monat erwirtschaftet. Während die Ertragszahlen bei den Parkhäusern Fischerviertel und
Salzstadel nahezu konstant geblieben sind und sich tendenziell besser entwickeln, ist beim Parkhaus
Sedelhof der Ertrag pro Stellplatz und Monat weiter zurückgegangen.

Sonstige betriebliche Erträge

339.346,05 €

(2011: 303.629,15 €)

Davon entfielen auf Pacht- und Mieterträge ohne Parkeinnahmen rd. 162.000 € und auf Erträge aus Vermietung von Werbeflächen in Parkhäusern und auf Parkscheinen rd. 107.000 €. Betriebskostenersätze, z.B.
für Zufahrtssysteme im Zusammenhang mit dem Projektpartner car2go, beliefen sich auf rd. 32.000 €.

8

Materialaufwand

2.182.051,89 €

davon Erbbauzinsen
Instandhaltung, Wartungsarbeiten
Energie, Wärme, Parkleitsystem
Sanierungsarbeiten

(2011: 1.694.203,74 €)

560.717,36 €
566.971,35 €
425.770,65 €
551.161,79 €

(2011: 557.443,90 €)
(2011: 594.172,81 €)
(2011: 442.150,36 €)
(2011: 36.800,00 €)

26%
Erbbauzins
Sanierung

25%

Instandhaltung und Wartung

20%
Energie - Beleuchtung, Lüftung, Wärme, Parkleitsys.
Wasser und Müll

2%
Parkscheine

1%
26%

Personalaufwand

1.902.274,25 €

(2011: 1.815.721,80 €)

Die Parkhäuser Am Rathaus, Deutschhaus, Sedelhof, Salzstadel, Fischerviertel und Congress Centrum Nord
sind während den Öffnungszeiten zur Sicherheit und als Serviceangebot für die Parkhausbesucher grundsätzlich mit einem Garagenwart als Aufsichtspersonal besetzt. Während den Theatervorstellungen und an
den Samstagen vor Weihnachten ist in der Tiefgarage Theater ebenfalls ein Mitarbeiter eingesetzt. Dazu
kommt für den technischen Betrieb und die Reinigung ein Team, das in allen Parkhäusern entsprechend
den Anforderungen zum Einsatz kommt. Die Verwaltung bearbeitet die täglichen Einnahmen der Parkhäuser, den Personaleinsatz, den Einkauf, die Kundenanfragen mit Dauerparkern, Vertragsabschlüsse, Versicherungsfälle und die Buchhaltung mit Berichtswesen, Wirtschaftsplan und Jahresabschluss.
Die Öffnungszeit der Parkhäuser mit Personalbesetzung lag im Berichtsjahr bei rd. 47.800 Stunden.
Das führte zu Personalkosten pro Öffnungsstunde von rd. 39,80 €, davon entfielen auf
45 €
40 €

Verwaltung

35 €
30 €

Techn. Betrieb

Technischer Betrieb

25 €
20 €
15 €

Aufsicht, Instandhaltung und
Reinigung

10 €
5€
0€

Die Steigerung der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der
tarifbedingten Entgelterhöhung sowie der Bildung von Rückstellungen u.a. für Gleitzeitguthaben, Altersteilzeit und leistungsorientierte Bezahlung (LoB) nach TvÖD.

9

Sonstige betriebliche Aufwendungen

431.707,20 €

(2011: 403.846,79 €)

davon entfielen auf
Versicherung
21%

8%

Verwaltungsaufgaben Stadt Ulm

5%

Miete
7%

EDV, Fon/Fax/Internet, Datev, Büro
Werbung
23%

Rechts-, Beratungs-, und Prüfungskosten
Fremdleistungen, Security, Betriebsmediziner, Feuerwehr, Polizei

2%

11%

ÖPNV-Zuschuss MA

2%

5%

2%

Geldkarten- und Münzgeldabrechnung

16%

Umlagen, Gebühren
Fortbildung u. sonstige Aufwendungen

Zinsen

692.502,16 €

(2011: 736.058,88 €)

davon entfielen auf
54%

Stadt Ulm (Zinsen + Bürgschaftsprovisionen)
Sparkasse
Dexia
12%

KFW

6%

28%

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt:

Kennzahlen zur Ertragslage
Umsatzrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Personalquote
Geschäftsjahr

Umsatzrentabilität

2010

2011

2012

16,47%

18,41%

7,79%

5,46%

6,17%

3,83%

23,68%

23,25%

24,43%

(Jahresergebnis /Gesamtleistung)

Gesamtrentabilität
(Jahresergebnis vor Zinsen/Gesamtkapital)

Personalquote
(Personalaufwand/Gesamtleistung)

10

Planvergleich

1. Umsatzerlöse

Ansatz 2012

Ergebnis 2012
gerundet

Planvergleich
Differenz

€

€

€

7.750.000

7.786.000

36.000

2. Sonstige betriebliche Erträge
Vermietung, Kostenerst., Garagenbetr. usw.
Pachterträge

195.000
115.000

225.000
115.000

30.000
0

3. Materialaufwand
Material, Unterhalt, Wartung
Sanierung, baulich und technisch
Erbbauzins

960.000
460.000
580.000

1.072.000
551.000
560.000

112.000
91.000
-20.000

4. Personalaufwand
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben

1.420.000
425.000

1.480.000
422.000

60.000
-3.000

5. Abschreibungen

2.040.000

2.041.000

1.000

340.000

432.000

92.000

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

40.000

34.000

-6.000

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

690.000

692.000

2.000

9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit

1.185.000

910.000

-275.000

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

130.000

108.000

-22.000

11. Sonstige Steuern

190.000

195.000

5.000

12. Jahresüberschuss

865.000

607.000

-258.000

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Verwaltung, Fremdleist., Versicherungen,
Werbung usw.

11

3. Darstellung der Finanzlage
2012
Tsd. €

Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

+
+

Zuschreibungen zum Anlagevermögen aufgrund Betriebsprüfung
Aufwendungen/Erträge aus Anlagenabgängen
Cash-flow

+

606,5
2.041,1

+
+

1.438,0
2.044,8

0,0
0,0

-

343,0
0,0

2.647,6

+

3.139,8

0,0

Zu-/Abnahme der Vorräte
Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen/Leistungen

2011
Tsd. €

-

21,9

0,0
-

0,0

Zu-/Abnahme der Forderungen gegenüber Gesellschafter

23,7
0,0

Zu-/Abnahme der sonstigen Forderungen und aktiver
Rechnungsabgrenzungsposten

+

164,2

-

21,0

Zu-/Abnahme der sonstigen Rückstellungen

-

84,1

+

106,7

Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen

+

255,9

+

3,2

Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

-

377,2

-

384,0

Zu-/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten und passiver

-

34,6

+

6,6

Rechnungsabgrenzungsposten
Zu-/Abnahme der Steuerrückstellungen

-

35,2

+

35,2

Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit

+

2.514,7

+

2.862,8

2012
Tsd. €

Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Anlagenabgängen
Investitionen in Anlagen im Bau/Planung
Investitionen in das Anlagevermögen u. GwG
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit

-

Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten

Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit

163,7

-

2012
Tsd. €

Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit

Auszahlungen für die Tilgung von Krediten
Auszahlungen von Entnahmen aus der Kapitalrücklage

0,0
98,6
65,1

2011
Tsd. €

57,5
2011
Tsd. €

0,0
-

0,0
0,0
57,5

0,0
-

-

626,8
1.000,0

-

626,8
2.000,0

-

1.626,8

-

2.626,8

2012
Tsd. €

Finanzmittelbestand am Ende der Periode

2011
Tsd. €

Zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelbestandes

+

440,0

+

178,5

Finanzmittelbestand am Anfang der Periode

+

3.211,9

+

3.033,4

Finanzmittelbestand am Ende der Periode

+

3651,9

+

3.211,9

+

3.300,0

+

2.800,0

davon für Ersatzinvestition vorgesehene Finanzmittel

12

Kennzahlen zur Finanzlage

Cashflow I, Cashflow II und Dynamischer Verschuldungsgrad - Ergebnisse auf Tsd. € gerundet

Geschäftsjahr

Jahresergebnis
Abschreibungen

2010
Tsd. €
+

Cashflow I
Jahresergebnis
Abschreibungen
Zinsen

Netto-Verbindlichkeiten
Dynamischer Verschuldungsgrad
Netto-Verbindlichkeiten / Cashflow I

+

3.235
+

Cashflow II
Kapitaldienstgröße
Fremdkapital
liquide Mittel
Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände

1.248
1.987

2011
Tsd. €

1.248
1.987
767

21.131
3.033
70

+

3.483
+

4.002

-

1.438
2.045

2012
Tsd. €

1.438
2.045
736

2.648
+

4.219

-

19.272
3.212
114

607
2.041

607
2.041
692
3.340

-

18.370
3.651
257

18.028

15.946

14.462

5,6

4,6

5,5

C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung
Der Vertrag zwischen der Stadt Ulm, der Ulmer Parkbetriebsgesellschaft mbH und des Investors MAB Development über den Verkauf bzw. Kauf von Grundstück und Gebäude, inclusive der Sedelhofgarage, wurde
im Juli 2012 unterzeichnet. Derzeit finden die ersten Abbrucharbeiten auf dem Gelände der zukünftigen
„Sedelhöfe“ statt. Der komplexe und enge Terminrahmen für die Abbrucharbeiten und großflächige
Umverlegung der Infrastruktur bedingte, dass das Parkhaus Sedelhof zum 1. Februar 2013 geschlossen
wurde. Die 500 Stellplätze der Garage stehen somit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung.
Die Schließung des Parkhauses Sedelhof ist im Wirtschaftsplan 2013 berücksichtigt. Dies führt zur Reduzierung der Umsatzerlöse auf rd. 7,2 Mio. €. Bei den Annahmen für 2013 wurde berücksichtigt, dass eine
Umlagerung der Einstellungen in die weiteren City-Parkhäuser erfolgt.
Wochentags stehen im Parkverbund incl. der Parkhäuser Rosengasse / Frauenstraße („Müller-Parkhaus“),
Congress Centrum Nord und Congress Centrum Süd Parkplätze in ausreichender Anzahl zur Verfügung.
Für das Geschäftsjahr 2013 sind gemäß Wirtschaftsplan Umsatzerlöse in Höhe von rd. 7.200.000 € zu erwarten. Durch den Verkauf des Parkhauses Sedelhof wird von einem Jahresüberschuss in Höhe von rd.
2.295.000 € ausgegangen.

13

2013 ist vorgesehen, weitere Finanzmittel für die geplante Ersatzinvestition im Bahnhofsareal bereitzustellen.
Es ist davon auszugehen, dass mit dem Jahresergebnis 2013, welches den Erlös aus dem Verkauf des Parkhauses Sedelhof beinhaltet, der handelsbilanzielle Verlustvortrag in einen Gewinnvortrag übergeht.
Für das Geschäftsjahr 2014 wird mit Umsatzerlösen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2013 und wiederum einem deutlich positiven Ergebnis gerechnet.

D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung
Die Komplexität der Realisierung des Citybahnhof-Konzepts erfordert ein gesichertes abgestimmtes Handeln
bei der Umsetzung der einzelnen Bausteine. Aktuell bestehen noch große Unsicherheiten bezüglich der
Verlagerungsoptionen der technischen Infrastruktur im Bahnhofsgebäude. Dies und die neuen Aussagen
der Bahn zur Verfügbarkeit der Gleise an der Schillerstraße führen zu erheblichen Verzögerungen bei der
Realisierung.
In den städtischen Gremien wurde beschlossen, die im ausschließlichen Verantwortungsbereich der Stadt
liegenden Bausteine Bahnhofsplatz, Passage zur Innenstadt und Bahnhofsgarage vorrangig und in eigener
Trägerschaft zu entwickeln. Ferner wurde beschlossen, den Realisierungswettbewerb zu splitten und die
Projektbausteine im eigenen Verantwortungsbereich in einem eigenen Realisierungswettbewerb vorzuziehen. Z.B. kann seitens der Stadt Ulm der Wettbewerb "Bahnhofsplatz" in 2013 ausgelobt werden. Die
Generalplanerleistungen für die Parkgarage Am Bahnhof sollen im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung
bereits ab 2013 stufenweise vergeben werden. Die Realisierung des Bausteins Parkgarage Am Bahnhof
könnte somit bis Ende 2018 erfolgen.
Mit der Realisierung von neuem öffentlichen Parkraum in der Ulmer Innenstadt können sich für die Ulmer
Parkbetriebs-Gesellschaft mbH ein erheblicher Finanzierungsbedarf und zukünftige Belastungen aus Abschreibungen sowie Zins- und Tilgungsleistungen ergeben. Ein zusätzliches neues und modernes Parkhaus
in attraktiver Lage bietet jedoch gleichzeitig die Chance auf Umsatz- und Ergebnissteigerungen.

E. Sonstige Angaben
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr.
1 HGB sind nicht eingetreten.

Ulm (Donau), im Mai 2013

Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH

gez.
Gunter Czisch

gez.
Alexander Wetzig

14

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012
DER ULMER PARKBETRIEBS-GESELLSCHAFT MBH

AKTIVA

Geschäftsjahr

Vorjahr

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten

4.066,00 €

6.484,00 €

II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

29.018.065,52 €

30.872.109,41 €

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

916.728,54 €

1.036.491,31 €

3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

98.611,97 €

30.033.406,03 €

0,00 €

30.037.472,03 €

31.915.084,72 €

B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen Gesellschafter
3. Sonstige Vermögensgegenstände
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten

15

48.574,58 €

70.476,04 €

0,00 €

0,00 €

208.484,83 €

257.059,41 €

43.438,14 €

3.651.851,67 €

3.211.882,55 €

3.908.911,08 €

3.325.796,73 €

2.435,83 €

3.230,00 €

33.948.818,94 €

35.244.111,45 €

PASSIVA

Geschäftsjahr

Vorjahr

A. Eigenkapital
I.

Gezeichnetes Kapital

10.942.000,00 €

10.942.000,00 €

II. Kapitalrücklage

5.567.344,57 €

6.567.344,57 €

III. Verlustvortrag

-1.537.115,07 €

-2.975.106,67 €

IV. Jahresüberschuss

606.594,74 €

1.437.991,60 €
15.578.824,24 €

15.972.229,50 €

B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen
2. Sonstige Rückstellungen

0,00 €

35.192,00 €

157.800,00 €
157.800,00 €

241.870,00 €
277.062,00 €

C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
4. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern 87.914,09 € / Vorjahr 119.278,12 €
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit 0,00 €
/ Vorjahr 0,00 €

7.945.555,00 €

8.572.325,00 €

363.500,78 €

107.510,54 €

9.764.127,91 €

10.141.320,91 €

139.011,01 €

173.663,50 €

18.212.194,70 €

18.994.819,95 €

33.948.818,94 €

35.244.111,45 €

16

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER
ULMER PARKBETRIEBS-GESELLSCHAFT MBH
für das Geschäftsjahr 2012 (01.01. bis 31.12.2012)

Geschäftsjahr

1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen

Vorjahr

7.785.968,49 €

7.810.612,80 €

339.346,05 €

303.629,15 €

-2.182.051,89 €

-1.694.203,74 €

4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
-1.479.856,42 €
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
-422.417,83 €
- davon für Altersversorgung
Geschäftsjahr 109.161,00 € / Vorjahr 103.331,29 €

-1.902.274,25 €

-1.815.721,80 €

5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
- davon außerplanmäßige Abschreibungen
Geschäftsjahr 0,00 € / Vorjahr 0,00 €

-2.041.098,70 €

-2.044.793,31 €

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-431.707,20 €

-403.846,79 €

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

34.095,80 €

33.422,12 €

-692.502,16 €

-736.058,88 €

909.776,14 €

1.453.039,55 €

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen
Geschäftsjahr 376.444,24 € / Vorjahr 389.884,24 €
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-1.422.108,05 €
-393.613,75 €

10. Außerordentliche Erträge

0,00 €

394.429,00 €

11. Außerordentliche Aufwendungen

0,00 €

44.543,00 €

12. Außerordentliches Ergebnis

0,00 €

349.886,00 €

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-108.587,92 €

-170.359,47 €

14. Sonstige Steuern

-194.593,48 €

-194.574,48 €

15. Jahresüberschuss

606.594,74 €

1.437.991,60 €

17

ANHANG
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wird entsprechend des Gesellschaftsvertrages in Anwendung der Vorschriften
des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Zugänge im Anlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.
Abschreibungen werden linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 € werden im Jahr
der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt mit dem
Nennwert. Es sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Die
aktiven latenten Steuern ergeben sich aus unterschiedlichen Wertansätzen der Altersteilzeitrückstellung sowie aus bestehenden körperschaftsteuerlichen Verlustvorträgen unter Anwendung
eines Körperschaftsteuersatzes einschließlich Solidaritätszuschlag von 15,825% und eines
Gewerbesteuersatzes von 12,6%.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die
Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
3. Einzelangaben zu den Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagenspiegel – s. Seite 20
Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die hier ausgewiesenen Beträge haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem
Jahr.
Verbindlichkeitenspiegel – s. Seite 21
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 7.946.000 € durch Ausfallbürgschaften
der Stadt Ulm gesichert.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung (47.000 €), Altersteilzeit (36.000 €), Zeitguthaben (18.000 €), leistungsorientierte
Bezahlung nach TvÖD (20.000 €) und Bilanzpflichtprüfung (14.000 €).

18

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von erheblicher Bedeutung sind nicht angefallen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
4. Zusätzliche Angaben
Als sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche Verpflichtungen, sind die von der Gesellschaft zu
entrichtenden Erbbauzinsen für verschiedene, auf Grund Erbbaurecht errichteter Parkgaragen,
sowie die Miete für die Geschäftsräume der Gesellschaft im Basteicenter anzuführen. Es ist von
einem Jahresbetrag in Höhe von 580.000 € auszugehen. Von diesem Betrag betreffen 436.000 €
die Gesellschafterin.
Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 63 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 in
Teilzeit und 25 Aushilfen.
Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden folgende Bezüge gewährt:
- Nebenamtliche Vergütung Herr Dipl.-Verww. Gunter Czisch:
- Nebenamtliche Vergütung Herr Dipl.-Ing. Alexander Wetzig:

1.994,04 €
1.994,04 €

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden Sitzungsgelder in Höhe von insgesamt 1.260 € gezahlt.
Die Stadt Ulm hält 100% der Gesellschaftsanteile der Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH.
Das für den Abschlussprüfer als Aufwand erfasste Honorar beträgt 15.839 € und setzt sich aus
12.000 € für die Abschlussprüfung, 3.339 € für Steuerberatungsleistungen und 500 € für sonstige
Leistungen zusammen.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 606.594,74 € auf neue Rechnung
vorzutragen.

19

3.1

Anlagenspiegel
Bilanzpositionen

Anschaffungs- u.
Herstellungskosten
Anfangsbestand

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

€

€

€

€

Anschaffungs- u. Zuschreibungen
Kumulierte
Herstellungskosten Geschäftsjahr Abschreibungen
Endbestand
€

€

Buchwerte
Geschäftsjahr

Buchwerte
Vorjahr

Abschreibungen
Geschäftsjahr

€

€

€

€

Anlagevermögen
I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte, sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten

10.740,22

0,00

0,00

0,00

10.740,22

0,00

6.674,22

4.066,00

6.484,00

2.418,00

1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
und Bauten, einschließlich
der Bauten auf fremden
Grundstücken

58.853.354,30

0,00

0,00

0,00

58.853.354,30

0,00

29.835.288,78

29.018.065,52

30.872.109,41

1.854.043,89

2.1 Andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung

3.381.894,00

58.666,50

16.154,60

0,00

3.424.405,90

0,00

2.509.989,90

914.416,00

1.029.933,00

173.897,50

21.233,42

0,00

0,00

0,00

21.233,42

0,00

18.920,88

2.312,54

6.558,31

4.245,77

2.3 Geringwertige Wirtschaftsgüter

0,00

6.493,54

6.493,54

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

6.493,54

3. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau

0,00

98.611,97

0,00

0,00

98.611,97

0,00

0,00

98.611,97

0,00

0,00

62.267.221,94

163.772,01

22.648,14

0,00

62.408.345,81

0,00

32.370.873,78

30.037.472,03

31.915.084,72

2.041.098,70

II.

Sachanlagen

2.2 GWG Sammelposten

Gesamt

20

3.2 Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag
bis zu
1 Jahr

mit einer Restlaufzeit von
mehr als
2 bis 5 Jahren
5 Jahren

gesicherte
Beträge

Art der
Sicherheit

T€

T€

T€

T€

T€

7.946
(8.572)

627
(627)

2.507
(2.507)

4.812
(5.438)

7.946
(8.572)

Ausfallbürgschaften der
Stadt Ulm

364
(108)

364
(108)

(-)

(-)

(-)

-

3. gegenüber Gesellschafter

9.764
(10.141)

391
(384)

1.536
(1.536)

7.837
(8.221)

(-)

-

4. Sonstige Verbindlichkeiten

139
(174)

139
(174)

(-)

(-)

(-)

-

18.212
(18.995)

1.521
(1.293)

4.043
(4.043)

12.648
(13.659)

7.946
(8.572)

-

1. gegenüber Kreditinstituten

2. aus Lieferungen u. Leistungen

Gesamt

Vorjahreswerte in Klammern

21

5. Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer
Erster Bürgermeister
Gunter Czisch
Dipl.-Verwaltungswirt

Bürgermeister
Alexander Wetzig
Dipl.-Ing.

Betriebsleiter
Prokurist
Klaus Linder
Dipl.-Ing.
Mitglieder des Aufsichtsrates
Vorsitzender
Oberbürgermeister
Ivo Gönner
Jurist
Stellv. Vorsitzender
Stadtrat
Herbert Dörfler
Oberstudiendirektor a.D.

2. stellv. Vorsitzender
Stadtrat
Gerhard Bühler
Bankkaufmann i.R.

Stadtrat
Reinhold Eichhorn
Techn. Oberlehrer i.R.

Stadträtin
Katja Adler
Rechtsanwältin

Stadtrat
Hartmut Pflüger
Architekt

Ltd. Stadtverwaltungsdirektor
Roland Häußler
Verwaltungsbeamter

Stadträtin
Dr. Karin Graf
Ärztin

Stadtrat
Dr. Hans-Walter Roth
Augenarzt

Städt. Baudirektor
Thomas Feig
Dipl.-Ing.

Stadtrat
Timo Ried
Apotheker

Stadtrat
Michael Joukov
Dipl.-Wirtschaftswissenschaftler

Stadtrat
Dr. Richard Böker
Professor

Ulm (Donau), im Mai 2013

Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft mbH

gez.

gez.

Gunter Czisch

Alexander Wetzig

22

BESTÄTIGUNGSVERMERK
Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang
unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ulmer Parkbetriebs-Gesellschaft
mbH, Ulm (Donau), für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit
erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der
Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ulm (Donau), den 24. Mai 2013

HORNTREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.

Prof. Dr. Brigitte Zürn
Wirtschaftsprüfer

gez.
ppa.
Armin Geiselhart
Wirtschaftsprüfer

23

BERICHT DES AUFSICHTSRATES
Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftsführung laufend durch schriftliche und mündliche
Berichte über die Lage der Gesellschaft und über die Belegung der Parkeinrichtungen unterrichtet;
er hat damit die Geschäftsführung überwacht.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 wurden von der Horntreuhand
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ulm geprüft. Diese Prüfung hat zu Beanstandungen keinen
Anlass gegeben. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Bestätigungsvermerk ohne
Einschränkung erteilt.
Auch die Prüfung durch den Aufsichtsrat hat zu Beanstandungen keinen Anlass gegeben. Der
Aufsichtsrat billigt den aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2012 und den Bericht der
Geschäftsführung. Dem Vorschlag der Geschäftsführung, den Jahresgewinn 2012 von 606.594,74
€ mit dem Verlustvortrag aus 2011 mit 1.537.115,07 € zu verrechnen und den Bilanzverlust von
930.520,33 € auf neue Rechnung vorzutragen, wird zugestimmt. Der Aufsichtsrat empfiehlt der
Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 in
der vorgelegten Fassung.
Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern Dank und Anerkennung für
die geleistete Arbeit aus.

Ulm (Donau), den 13. Juni 2013

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates

gez.
Ivo Gönner, Oberbürgermeister

24

ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESBILANZ

AKTIVA
A. Anlagevermögen

Anlagevermögen am 01.01.2012

31.915.084,72 €

Investitionen 2012
Lizenzen

0,00 €

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken

98.611,97 €

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

58.666,50 €

Geringwertige Wirtschaftsgüter - Sammelposten
Geringwertige Wirtschaftsgüter

0,00 €
6.493,54 €
163.772,01 €

163.772,01 €

./.

Abgänge 2012

286,00 €

Abschreibungen 2012
Lizenzen - linear
Gebäude, Außenanlagen - linear
Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung - linear
Geringwertige Wirtschaftsgüter - Sammelposten
Geringwertige Wirtschaftsgüter - direkt

2.418,00 €
1.854.043,89 €
173.897,50 €
4.245,77 €
6.493,54 €
2.041.098,70 € ./.

Anlagevermögen am 31.12.2012

2.041.098,70 €

30.037.472,03 €

25

B. Umlaufvermögen
I. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind ausgewiesen:

-

Vorsteuer im Folgejahr abziehbar
Lohn- und Gehaltsvorschuss
Festgeldzinsen 2012
Körperschaftssteuerrückforderung 2012
Gewerbesteuer-Erstattung 2012

45.294,00 €
425,79 €
4.469,00 €
89.161,54 €
69.033,00 €

- Kreditoren - Sollposten

208.383,33 €
101,50 €

- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- Forderungen gegen Gesellschafter

48.574,58 €
0,00 €

257.059,41 €

II. Unter dem Kassenbestand sind ausgewiesen:
- Kassetteninhalt in den Kassenautomaten
- Wechselgeld in den Kassenautomaten und Handkassen

125.275,40 €
41.524,20 €

- Bankguthaben bei der Sparkasse Ulm

166.799,60 €
3.485.052,07 €

Summe Umlaufvermögen

3.651.851,67 €
3.908.911,08 €

C. Rechnungsabgrenzungsposten
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausgewiesen:
- SSV Bandenwerbung Anteil 2013
- Basketball Hallenwerbung Anteil 2013
- Ebner Telefonbucheintrag Anteil 2013

1.300,00 €
251,43 €
884,40 €

2.435,83 €

PASSIVA
A. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt
Die Kapitalrücklage beträgt

10.942.000,00 €
5.567.344,57 €

- davon für Investitionen am Neubau Parkhaus "Am Rathaus"

5.567.344,57 €

Im Geschäftsjahr wurden 1.000.000,00 € aus der Kapitalrücklage entnommen.

B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen

2. Sonstige Rückstellungen

- Gewerbesteuer 2012

0,00 €

- KöSt/SolZ 2012

0,00 €

- Berufsgenossenschaft

7.000,00 €

- Instandhaltung innerh. 3 Monate

47.000,00 €

- Altersteilzeit Mitarbeiter

36.300,00 €

- ausstehender Urlaub
- Leist.abh. Bezahlung 2012

0,00 €

9.300,00 €
20.000,00 €

- Zeitguthaben 2012

18.000,00 €

- Bilanzpflichtprüfung 2012

14.000,00 €

- IHK Beitrag 2010

2.000,00 €

- IHK Beitrag 2011

1.000,00 €

- Archivierung

3.200,00 €

157.800,00 €

157.800,00 €

26

C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Darlehen KfW Stand 31.12.2012

5.082.555,00 €

Darlehen Sparkasse Ulm Stand 31.12.2012

1.785.000,00 €

Darlehen Dexia Stand 31.12.2012

1.078.000,00 €

Vor Ablauf von einem Jahr sind

7.945.555,00 €

626.770,00 € zur Rückzahlung fällig.

2. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen:

363.500,78 €

3. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen:
Gesellschafterdarlehen Stand 31.12.2012
Stadt Ulm Verwaltungskosten Kornhaus 2012
Vor Ablauf von einem Jahr sind

9.757.320,91 €
6.807,00 €

9.764.127,91 €

390.807,00 € zur Zahlung fällig.

4. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Debitoren - Habenposten

1.219,36 €

KfW Zinsabgrenzung 15.08.-31.12.2012

49.877,56 €

Lohnsteuer-Voranmeldung 12/2012

15.015,46 €

Umsatzsteuer-Jahreserklärung 2012

72.898,63 €

Summe Verbindlichkeiten

139.011,01 €
18.212.194,70 €

27

ERLÄUTERUNGEN
ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse
An Parkentgelten wurden eingenommen:

Geschäftsjahr
€

Vorjahr
€

-

2.304.672,81
2.026.117,90
1.199.749,82
937.376,77
946.789,16
254.213,74
59.792,00
57.256,29

2.310.688,47
2.022.934,24
1.202.834,47
976.922,03
952.564,91
235.320,83
54.006,71
55.341,14

7.785.968,49

7.810.612,80

Geschäftsjahr
€

Vorjahr
€

Parkhaus Am Rathaus
Parkhaus Deutschhaus
Parkhaus Salzstadel
Parkhaus Sedelhof
Parkhaus Fischerviertel
Parkhaus Congress Centrum Nord
Tiefgarage Theater
Tiefgarage Spitalhof

2. Sonstige betriebliche Erträge
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind ausgewiesen:
-

Einräumung eines Dauernutzungsrechts Tiefgarage Theater
Erträge für Werbeflächen und Automatenaufstellung
Mieterträge Laden u. Lagerräume im Deutschhaus, Am Rathaus u. CCNord
Erlöse Sachanlageverkäufe 19 %
Abgänge Sachanlagen Restbuchwert
Betriebskostenersatz Parkhäuser
Betriebskostenersatz Parkleitsystem Parkhäuser Frauenstraße u. CCSüd
Betreuung der Tiefgarage Kornhaus
Mitarbeiteranteil ÖPNV-Fahrkarten
Schadensersätze
Materialkostenersatz - Schlüssel, Parkausweise, Code-Karten, Schirme usw.
Sonstige Erträge
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen

115.055,78
107.144,70
46.721,19
3.613,45
-286,00
32.123,88
4.216,11
2.338,58
2.807,65
5.981,92
432,75
2.645,09
16.550,95

113.453,28
102.808,70
43.070,04
0,00
0,00
30.010,46
3.762,44
2.286,00
2.605,83
3.502,18
402,52
929,70
798,00

339.346,05

303.629,15

3. Materialaufwand
Geschäftsjahr
€

Vorjahr
€

Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen:
-

Erbbauzins Deutschhaus
Erbbauzins Theater
Erbbauzins CCNord
Erbbauzins Am Rathaus
Sanierungen
Instandhaltung der Betriebsanlagen
Stromkosten, Wärmebezug
Wartungsarbeiten, Techn. Prüfungen
Wasser, Entwässerung, Müll
Parkscheine
Glasreinigung Deutschhaus u. Am Rathaus
Reinigungsmaterial
Stromkosten Parkleitsystem
Sonstige Kosten
Skonti

201.165,23
124.687,98
76.891,72
157.972,43
551.161,79
381.361,43
409.252,29
159.212,18
34.320,21
27.003,60
26.397,74
22.618,67
16.518,36
1.336,71
-7.848,45

201.165,23
121.414,52
76.891,72
157.972,43
36.800,00
430.186,02
427.575,71
138.417,86
37.562,32
31.144,60
5.796,45
19.772,48
14.574,65
741,97
-5.812,22

2.182.051,89

1.694.203,74

28

4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
Vergütung an 1 Prokuristen, 4 Verwaltungsangestellte davon 1 in Teilzeit, 1 Elektromeister, 3 Elektromonteure,
26 Garagenwarte, 3 Reinigungskräfte in Teilzeit und 25 Aushilfen.
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, Beiträge an die Kranken-, Renten- und
Arbeitslosenversicherung und an die Zusatzversorgungskasse, Gewährung von Beihilfen, sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft.

5. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.
Die Abschreibungen wurden nach steuerlich zulässigen Sätzen berechnet. Die Abschreibungsmethode (linear) hat sich gegenüber
dem Vorjahr nicht geändert.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Geschäftsjahr
€
-

Werbekosten
Versicherungen
Verrechnung von Verwaltungsaufgaben durch die Stadt Ulm
Büromiete Basteicenter, Hausgeld Kassenhalle SA, Schmutzfangmatten, WC-Clean
EDV-Kosten, Fon/Fax/Internet, Büromaterial, Porto, Datev-Verrechnung
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten
Fahrzeugkosten
Arbeits- und Schutzkleidung
ÖPNV-Zuschuss, Betriebsrat u. Ä.
Geldkarten- u. Münzgeldabrechnung
Fremdleistungen, externe Reinigungsdienstleistungen und Graffitientfernung
Wachdienst, Arbeitsmed. Betreuung, Arbeitssicherheit, Feuerwehr, Polizei, Presse
Umlagen, Gebühren
Reise-, Bewirtungskosten, Km-Geld f. priv. Fahrzeuge u. Ä.
Sitzungsgelder
Fortbildung u. sonst. Aufwendungen

Vorjahr
€

27.302,84
56.220,69
25.284,48
40.221,48
74.304,59
18.381,60
11.226,61
31.575,91
7.763,34
6.382,84
81.932,62
32.169,56
6.379,82
391,12
1.260,00
10.909,70

14.277,12
54.929,46
24.573,76
40.087,11
58.337,52
32.735,41
8.276,66
426,91
10.212,63
6.862,25
79.365,56
43.885,03
8.852,08
1.452,72
2.340,00
17.232,57

431.707,20

403.846,79

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen aus Girozinsen, Zinsen aus vorübergehenden Geldanlagen und
Zinsen aus Steuerrückerstattungen Vorjahre.

29

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Geschäftsjahr
€
-

Zinsen auf Darlehen der Stadt Ulm
Zinsen auf Darlehen der KfW
Zinsen auf Darlehen der Sparkasse Ulm
Zinsen auf Darlehen der Dexia
Bürgschaftsprovisionen der Stadt Ulm
Zinsen a.o. betriebliche Steuern lt. BP

Vorjahr
€

354.946,24
191.326,78
83.123,64
41.607,50
21.498,00
0,00
692.502,16

368.386,24
207.882,62
88.759,12
43.327,90
21.498,00
6.205,00
736.058,88

0,00
0,00
0,00

343.007,00
51.422,00
394.429,00

0,00
0,00

44.543,00
44.543,00

10. Außerordentliche Erträge
- Restbuchwert Parkautomation nach Betriebsprüfung
- Gewerbesteuerrückforderung 2009 nach Betriebsprüfung

11. Außerordentliche Aufwendungen
- Gewerbesteuernachzahlung 2007 u. 2008 aufgrund Betriebsprüfung

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Geschäftsjahr
€
-

Gewerbesteuervorauszahlung 2012
Gewerbesteuer-Erstattung 2010
Gewerbesteuer-Nachzahlung 2011
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2012
Körperschaftsteuer-Erstattung 2010
Zinsabschlagsteuer und Solidaritätszuschlag 2012

91.728,00
-132,60
0,00
7.121,98
0,63
9.869,91
108.587,92

Vorjahr
€
135.396,00
-6.282,60
25.400,00
9.792,00
0,00
6.054,07
170.359,47

14. Sonstige Steuern

Grundsteuer
-

Parkhaus Am Rathaus
Parkhaus Deutschhaus
Parkhaus Sedelhof
Parkhaus Salzstadel
Parkhaus Fischerviertel
Parkhaus Congress Centrum Nord
Tiefgarage Spitalhof
Tiefgarage Theater

Kfz-Steuer

Geschäftsjahr
€

Vorjahr
€

70.462,60
37.578,99
22.179,87
20.874,82
13.249,93
18.104,68
3.836,72
7.938,88
194.226,49

70.462,60
37.578,99
22.179,87
20.874,82
13.249,93
18.104,68
3.836,72
7.938,88
194.226,49

366,99
194.593,48

347,99
194.574,48

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