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(2) Anhang 1 - Dienstleistungsbeschreibung Sieste- Gesundheitsprävention gemeinsam überarbeitet mit sieste 15 5 15 final

                                    
                                        Anlage1 -Anhang 1 zu GD 292/15
Dienstleistungsbeschreibung
Stand: 05/2015
Produkt:
36.20.01 Kinder-und Jugendarbeit/Bereich Mädchen und Frauen
41.40.01 Gesundheitsförderung/Prävention
Produktgruppe

Produktbereich

36.20 Allgemeine Förderung junger Menschen
(Bereich Mädchen und Frauen)

36 Kinder-, Jugend- u. Familienhilfe
41 Gesundheitsdienste

41.40 Maßnahmen der Gesundheitspflege
Verantwortlich
ABI

Bezeichnung der Dienstleistung
a) Mädchen- und Frauenladen Sie'ste/Gesundheitsprävention
b) zusätzlich Gesundheitsprävention
1.

Kurzbeschreibung
a)
Es handelt sich um die Förderung von Bedürfnissen von Mädchen, jungen Frauen und
Frauen. Ein Schwerpunkt ist, Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft, vorwiegend
aus dem Gemeinwesen, bei der Integration in unsere Gesellschaft zu fördern und zu
unterstützen, geeignete Maßnahmen hierfür auch in Kooperation zu planen und durchzuführen.
b)
Gesundheitsförderung für Mädchen, Frauen und deren Familien. Planung und
Durchführung niederschwelliger Angebote im Bereich Ernährung, Bewegung und
vielseitiger Referate, um die psychosoziale Kompetenz zu verbessern. Ein Schwerpunkt
ist, Frauen und Mädchen mit internationalen Wurzeln zu erreichen, um die notwendige
Integration zu fördern.

2.

Auftragsgrundlage
a)


§ 9 Abs.3 , §§ 11 und 13 Sozialgesetzbuch (SGB) – Achtes Buch (VIII) Kinder- und
Jugendhilfe

b)


§ 9 Abs.3 , §§ 11 und 13 Sozialgesetzbuch (SGB) – Achtes Buch (VIII) Kinder- und
Jugendhilfe

Anlage1 -Anhang 1 zu GD 292/15

3.

4.



Rahmenkonzept (Eckpfeiler) für die Integration von Migranten (2007)



Internationale Stadt, Handlungsfeld 8, "Gemeinsam leben im Alltag", HE 65

Zielgruppe


Mädchen, Frauen und Mütter, überwiegend mit internationaler Herkunft



Multiplikatoren, Multiplikatorinnen



Öffentlichkeit



Kooperation mit Referentinnen und anderen sozialen Einrichtungen

Ziele
a)


Förderung der mädchenspezifischen Interessen und Bedürfnisse



Förderung der Integration zwischen einheimischer Gesellschaft und der
zugewanderten Menschen, als wechselseitiger Prozess



Partizipation der Bewohnerinnen ausländischer Herkunft in allen gesellschaftlichen
Bereichen



Gemeinwesenarbeit



Förderung von Chancengleichheit benachteiligter Gruppen



Planung und Durchführung niederschwelliger Angebote in unserer Einrichtung und
den Einrichtungen unserer Kooperationspartner/innen

b)

5.



Planung und Durchführung niederschwelliger Angebote in den Bereichen Ernährung
und Bewegung sowie Fachvorträge, um die psychosoziale Kompetenz zu steigern,
besonders von Mädchen und Frauen mit internationalen Wurzeln



Förderung der Integration von besonders sozial- und bildungsfernen Menschen in
Sport- und Freizeitvereinen



Esskulturen fördern und gesund gestalten



Förderung von Referentinnen und Referenten mit Migrationshintergrund als
Vorbildfunktion



Menschen unterschiedlichster Herkunft sollen die Möglichkeit bekommen, ihr grösstmögliches Gesundheitspotential erreichen zu können.



Förderung der Präsenz von Selbsthilfegruppen und Integration von betroffenen
Migrantinnen



Verbesserung der Lebensqualität

Inhalt und Umfang der Dienstleistung
a)


Beziehungsarbeit



Kontaktzeiten, Verwaltungsarbeit, Sponsoring



Stärkung des Selbstbewusstsein von Mädchen, jungen Frauen und Frauen
insbesondere ausländischer Herkunft



Unterstützung der Mädchen im schulischen Bereich und Schulübergängen

Anlage1 -Anhang 1 zu GD 292/15


Unterstützung der Frauen, besonders mit internationalen Wurzeln, beim Einstieg in
die Berufsfähigkeit



Hilfe zur Integration



Möglichkeit zur Begegnung



Freizeitangebote



Planung und Durchführung integrationsfördernder Maßnahmen, überwiegend in der
Vernetzung



Abbau von Vorbehalten und Vorurteilen durch Informationsveranstaltungen und
Mitwirkung in Arbeitskreisen und Gremien



Initiierung, Organisation und Betreuung von Projekten und Gruppen



Seminare, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit zu mädchenspezifischen
Themen und zu Fragen der Migration und Integration



Beratung und Information einzelner



Gemeinwesen orientiert



Organisation des Raumangebotes



Niederschwellige Hilfsangebote



Einzelfallhilfe

b)


Möglichkeit, neue Sportarten zu erlernen, wie z.B. Schwimmen und Radfahren, um
dadurch auch im Stadtteil mobiler zu werden



Freizeitangebote und Mannschaftssport



Stärkung des Selbstwertgefühls durch Teamsport



Problematiken aus dem Alltag ansprechen und bewältigen, wie z.B. richtige
Ernährung, Erziehung, Krankheiten, Pflege von Familienangehörigen, etc.

6.

Qualität der Dienstleistung

6.1

Strukturqualität
a)


Die Betreuungspersonen im offenen Betrieb sind sozialpädagogische Fachkräfte
und/oder Fachfrauen im Umgang mit Frauen und Mädchen aus anderen
Kulturkreisen.



Bei der Beratung (Erstberatung) und Information von Frauen werden frühzeitig
andere Stellen und Berufsgruppen einbezogen bzw. an diese weiter vermittelt.



Der Träger legt Wert darauf, dass die Mitarbeiterinnen Fortbildungen besuchen,
soweit es die finanziellen Mittel erlauben.



Im Rahmen der Kooperation mit dem Jugendhaus Inseltreff Weststadt arbeitet eine
Mitarbeiterin10 Std./Woche im Sie´ste.



Die Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Einrichtungen durch Sie’ste
gewährleisten eine breitgefächerte Erreichbarkeit von Mädchen und Frauen.



Vertrauen zu Strukturen und Organisationen aufbauen



Förderung des Miteinanders und Vertrauens der unterschiedlichen Kulturkreise

Anlage1 -Anhang 1 zu GD 292/15


Bei der Beratung und Information von Frauen werden frühzeitig andere Stellen und
Berufsgruppen einbezogen bzw. an diese weiter vermittelt.

b)

6.2



Die Organisatorinnen sind pädagogische Fachkräfte, Frauen mit
Migrationshintergrund, Fachfrauen im Umgang mit Frauen und Mädchen aus
anderen Kulturkreisen und leben im Stadtteil.



Die Referentinnen und Kursleiterinnen sind Fachkräfte aus den jeweiligen Bereichen.

Prozessqualität
a)


Die Angebote sind niederschwellig und offen. Die Angebote werden langfristig
geplant und über einen langen Zeitraum durchgeführt, um ein möglichst gutes
Ergebnis zu erzielen.



Die Betreuung der Frauen und Mädchen erfolgt regelmäßig und mit personeller
Kontinuität.



In den monatlichen Sitzungen des Trägervereins Frauennetz West e.V. wird die Arbeit
unter personellen, finanziellen, inhaltlichen und bedarfsorientierten Gesichtspunkten
reflektiert, ausgewertet und gegebenenfalls neu strukturiert.



Die Bedürfnisse und Wünsche der Besucherinnen werden berücksichtigt.



Die Aufgabenteilung, die Vertretung in anderen Arbeitskreisen und Gremien wird im
Frauennetz geplant und durchgeführt und die Ergebnisse abgefragt.



In den Frauennetz-, Team- und Vorstandssitzungen findet der Austausch über die
vernetzte Arbeit statt.



Im Frauennetz werden öffentliche Veranstaltungen geplant und durchgeführt.



Die „Ulmer Leitlinien für die Arbeit mit Mädchen“ finden Anwendung.

b)

6.3

Das Team besteht aus vier Frauen, wovon zwei einen Migrationshintergrund haben
und zwei Koordinatorinnen sind.

Ergebnisqualität/Evaluation
a)


Erstellung des Jahresberichtes der Mitgliederversammlung, der u.a. folgende
Angaben beinhaltet:
- Es wird die Zahl der Besucherinnen in den jeweiligen Angeboten festgehalten.
- Auswertung der Arbeit des vorangegangenen Jahres
- Anregungen und Meinungen der Besucherinnen werden erfragt und festgehalten.



In regelmäßigen Teamsitzungen findet ein Austausch der Mitarbeiterinnen über die
Arbeit und die Akzeptanz der Angebote statt.



Zielüberprüfung anhand der Wirkungskennzahlen (siehe Anlage)



Erstellung der Planung für das kommende Jahr.