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GD 912 - Haushaltsrede Teil 2

                                    
                                        t

Haushalt

2013
Zentrale Steuerung Gunter Czisch Erster Bürgermeister

November 2012

Botschaften
weniger ausgeben wie einnehmen (Spare in der Zeit….)
Vorsorge treffen – Prioritäten vorantreiben – Maß halten

Abschluss 2011 und Nachtrag 2012 durch
Einmaleffekte besser als geplant –
Sparbuch gefüllt – Schulden stabil

hohe künftige Belastung aus
Budgetsteigerungen und geplanten
Investitionen

Der Ausgleich des Ergebnishaushalt 2013
gelingt; der Haushalt ist
genehmigungsfähig
keine neuen Schuldenbelastungen

Rahmenbedingungen fragil
Abhängigkeit
Schulden/Investitionen/Steuern
Absicherung gegen Einbrüche

Zentrale Steuerung

2

wichtige Kennzahlen Haushalt 2013
Haushalt 2013 solide finanziert
Maß halten – Handlungsfähigkeit

• hohe Steuereinnahmen

• keine weiteren Belastungen

Soziales
• 67 Mio. €

dauerhaftes
Sanierungsprogramm

erneut erhöhte
Investitionen
• 77 Mio. €

• stetige Steigerung

städtische Beteiligungen
Finanzpolitisch hoch
relevant: (SWU, UWS, PBG)
• Risiken steigen

Die allgemeinen
Finanzmittel

Die Schulden

Überschuss
Ergebnishaushalt
• + 6,4 Mio. €
• Ä 9,3 Mio. €
• Haushalt ausgeglichen

• 185,7 Mio.€

• um 3,1 Mio. € reduziert

• 6,4 Mio. €
• bisher 56 Mio. €
• Substanzerhalt auf dem Weg

• Stadt investiert massiv

Großprojekte
Masterpläne

Ausbau Kinderbetreuung
und Ganztagesbetreuung

• lange Bindung/ hohe
Belastung

• stetige hohe Steigerung
Zentrale Steuerung

wichtige Kennzahlen Haushalt 2013
Haushalt 2013 solide finanziert
Maß halten – Handlungsfähigkeit sichern

Eichhörnchenprinzip

 Absicherungsstrategie für Großinvestitionen (Linie 2) durch
Sparbuch und vorausschauende Finanzierung und günstige Zinssätze;
Sicherstellung der mittelfristigen Handlungsfähigkeit


Kostenerhöhungen und Neuinvestitionen



Verschlechterung Kapitalmarkt/Finanzierungsbedingungen

 Absicherungsstrategie für die Budgets durch Verminderung der
Risiken aus den Großprojekten und Masterplänen


Rückgang der Steuereinnahmen, Eingriffe durch Bund und Land



deutliche Steigerungen durch eigene Aufgaben wie Ausbau Kinderbetreuung und
Ganztagesbetreuung



keine unmittelbare Konsolidierung wegen beschlossener Investitionsprojekte;
Reaktionszeit mindestens 1 Jahr.

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

4

Änderungsliste: Verbesserung um 2,8 Mio. €
Erhöhung der Reserven
Basis optimistische Einschätzung der Steuereinnahmen
bisher

neu

Verbesserung

in Mio. €

Ergebnishaushalt:
Gesamthaushalt:

6,379
0,003

9,322
2,814

2,943
2,814

nachrichtlich: Verbleibender Finanzierungsmittelbestand +1,1 Mio. € .

Wesentliche Änderungen:
–
–
–
–

nur unwesentliche Änderungen in Einzelpositionen
Erhöhung Vergnügungssteuer
0,6 Mio. €
Erhöhung Einkommensteuer
2,0 Mio. €
Erhöhung FAG
0,5 Mio. €

Zentrale Steuerung

5

Änderungsliste: Verbesserung um 2,8 Mio. €
Erhöhung des Sparbuchs um 2,8 Mio. €
Entwicklung der Schulden aus Krediten
Die Schulden aus Krediten werden am 31. Dezember 2012 voraussichtlich 136,5 Mio. € betragen. Nach dem
Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2013 und der Mittelfristigen Finanzplanung 2012 – 2016 werden sie sich wie
folgt entwickeln:
Haushaltsjahr

Einwohnerzahl

2012

Schuldendienst
gesamt
T€

Schuldenstand zum
31.12.

Schuldenreduzierung/zuwachs
T€

Kreditaufnahme

Tilgung

Zinsen

T€

T€

T€

123.100

18.750

13.100

4.800

17.900

136.536

1.110

5.650

2013

123.200

6.000

9.100

4.300

13.400

133.436

1.084

-3.100

2014

123.300

0

9.100

4.300

13.400

124.336

1.009

-9.100

2015

123.400

0

9.100

4.300

13.400

115.236

935

-9.100

2016

123.500

0

9.100

4.300

13.400

106.136

860

-9.100

T€

€/Ew

Entwicklung der wesentlichen "Sparbücher"

Sanierungsprogramm (WIP)
Verkehrsentwicklung
Reduzierung Neuverschuldung
Summe

31.12.2012

Zugang

Abgang

31.12.2013

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Mio. €

4,0
54,6
18,0
76,6

1,11,1-

2,0
3,5
0 1,7
5,5 7,2

2,0
51,1
19,1 16,3
72,2 69,4

Umfang der möglichen
Zinsvorsorge

Nettozinsbelastung „0“
Nettoschulden
ca. 100 Mio. €
Sparbuch 19 Mio. €
GenussR 18 Mio. €

Erhöhung Sparbuch
um 2,8 Mio. €

Die aus den "Sparbüchern" vorhandene Liquidität kann zum Ausgleich des Finanzhaushalts herangezogen
werden und reduziert damit den Kreditbedarf.

Zentrale Steuerung

6

SITUATION IN ULM
WIR AGIEREN WEITERHIN AUS DER
POSITION DER STÄRKE

MAß HALTEN UND GESTALTEN
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

7

Handlungsschwerpunkte
fast schon eine Komplexitätsfalle
• Gewerbe- Einkommensteuer
• Grundsteuer, etc.
• Finanzausgleich

Steuereinnahmen

• differenziertes Konzept für das
Kreditportfolio
• Sicherung günstiger Zinsen bei
eingeschätztem Finanzierungsvolumen

• Fallzahlenentwicklung
• Finanzierung Bund/Land
• Entlastung Grundsicherung und
Ausbau Kinderbetreuung

Sozialausgaben

• Masterpläne; Großinvestitionen
• Sanierung; Unterhalt und
Substanzerhalt; Folgekosten
• Machbarkeit und Verträglichkeit

Kommunalkredite
29.11.2012

Geld ist kein Selbstzweck
sondern Voraussetzung
für die Gestaltung des
Gemeinwesens

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Investitionsprogramm

• Finanzausgleich
• Zuschüsse
• Absicherungsstrategie
• Sparbuch und Großinvestitionen

Finanzstrukturen

• Umsetzung politischer Ziele
• aktive Beteiligungssteuerung
• Konzernbetrachtung
• SWU; UWS, PBG

städtische
Beteiligungen
Zentrale Steuerung

8

Handlungsschwerpunkte
intensive schwierige Herausforderungen

• Veränderung Programme und
Finanzierung
• Finanzierung Großprojekte
• Finanzierung Sanierung und
Modernisierung
• Querverbund ÖPNV/Energie
• Finanzvolumen

• Energiepolitische Ziele Stadt
• Umsetzung SWU –
Unternehmenspolitik –
Investitionen
• Ertragskraft SWU Energie
• Investitionen

ÖPNV/Straßen

Energiepolitik

Haushaltseinbringung
21.11.2012
29.11.2012

Im Laufe der Jahre
vom
Investitionshaushalt
zum Sozialhaushalt

• Ausbau Kinderbetreuung
• Ausbau Ganztagesbetreuung
• Münsterjubiläum
• Bildungspolitk – Schulträger
• Kommunale
Arbeitsmarktförderung
•…
besondere
Herausforderungen

Zentrale Steuerung

9

Quelle: BMWI

FINANZ- UND
WIRTSCHAFTSKRISE

KRISE DER STAATSFINANZEN
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

10

Aktuelle Themen
Umfeld sehr schwierig einzuschätzen
• zunehmendes Auseinanderdriften zwischen reichen und armen
Kommunen
•

Entschuldungsfonds in verschiedenen Bundesländern

• aktuelle Themen Finanzpolitik:
– Investitionsvolumen D rückläufig wegen auslaufendem Konjunkturpaket 2009 /2010
– Grundsteuerreform: offen, welche Lösung
– Staatsschuldenkrise/Fiskalpakt/ESM/etc.: systemische komplexe Fragestellungen;
Auswirkungen auf Kommunen offen. Gründen eines Stabilitätsrats

• Schuldenbremse 2020 und Transferunion auch in Deutschland
• Zukunft Kommunalkredit; Basel III und Rating
Zentrale Steuerung

11

Die Krise der Staatsfinanzen
zentrale Frage: was bedeutet das für Ulm ?

Quelle: Bund der Steuerzahler

Zentrale Steuerung

Herausforderung für Kommunen
was bedeutet das für Ulm?

Quelle: Deutsche Bank

Zentrale Steuerung

SITUATION IN ULM
ARBEITSMARKT UND
WIRTSCHAFTSLEISTUNG
AUßERORDENTLICH ROBUST
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

14

Arbeitsmarkt in Ulm
Mehr Arbeitslose als vor einem Jahr
Arbeitslosenquote SGB II/ SGB III
Oktober 2012
5,0%

4,7 %

4,5%
4,0%

3,3 %
3,2 %

3,5%

2,9%

3,0%
2,5%

1,2%

1,6%

SGB II
SGB III

2,0%
1,5%
1,0%

1,7%

1,8%

2,0%

Agentur für Arbeit

Stadt Ulm

Alb-Donau-Kreis

0,5%
0,0%

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

15

Arbeitsmarkt in Ulm
Arbeitslose - Stadtgebiet Ulm

Arbeitslose im Stadtgebiet Ulm
Juni 2004 - Oktober 2012
Höchststand
April 2005 : 6.626

7000

Anzahl Arbeitslose

6000

5000

4000

Tiefststand
November 2011: 2.500

3000

2000

1000

Okt 12

Jun 12

Feb 12

Okt 11

Jun 11

Feb 11

Okt 10

Jun 10

Feb 10

Okt 09

Jun 09

Feb 09

Okt 08

Jun 08

Feb 08

Okt 07

Jun 07

Okt 06

Feb 07

Jun 06

Feb 06

Okt 05

Jun 05

Feb 05

Okt 04

Jun 04

0

Arbeitslosenquote AA Ulm:
Oktober 2012: 3,3 % Platz 4 in BW (Durchschnitt 3,8 %)
Arbeitslosenquote Stadtkreis Ulm:
2,9 % SGB II, 1,8 SGB III damit Arbeitslosenquote 4,7 %
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

16

Arbeitsmarkt in Ulm

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stadt Ulm) 2004-2012

84000

83000

73000

Q. 1. 2012
Q. 4. 2011
Q. 3. 2011
Q. 2. 2011
Q. 1. 2011
Q 4. 2010
Q 3. 2010
Q. 2. 2010
Q. 1. 2010
Q. 4. 2009
Q. 3. 2009
Q. 2. 2009
Q. 1. 2009
Q. 4. 2008
Q. 3. 2008
Q. 2. 2008
Q. 1. 2008
Q. 4. 2007
Q. 3. 2007
Q. 2. 2007
Q. 1. 2007
Q. 4. 2006
Q. 3. 2006
Q. 2. 2006
Q. 1. 2006
Q. 4. 2005
Q. 3. 2005
Q. 2. 2005
Q. 1. 2005
Q. 4. 2004
Q. 3. 2004
Q. 2. 2004
Q. 1. 2004

17
Zentrale Steuerung
Haushaltseinbringung 21.11.2012
29.11.2012

Tiefststand:
1. Quartal 2004
72.623
72000

Höchststand:
3. Quartal 2011
85.005
85000

82000

81000

80000

79000

78000

77000

76000

75000

74000

Woher kommt die Steuer und bezahlt

Tabelle 4: Entwicklung der Steuerpflichtigen und des Steueraufkommens
(Index: 1998 = 100)
Gesamtbetrag
der Einkünfte in
EUR
<20000
20000 bis
50000
>50000
Summe

Steuerpflichtige
1998

2001

2004

gezahlte Lohn-und Einkommensteuer
2007

1998

2001

2004

2007

100,00

98,19

135,34

150,13

100,00

72,11

87,24

96,22

100,00

101,81

115,01

122,40

100,00

94,60

109,35

107,99

100,00

123,64

139,40

166,02

100,00

112,37

120,38

149,74

100,00

103,68

127,24

140,67

100,00

105,80

116,08

135,41

Tabelle 5: Anteil der Steuerpflichtigen an allen Steuerpflichtigen und Anteil an
den gezahlten Steuern
Gesamtbetrag
der Einkünfte in
EUR
<20000
20000 bis
50000
>50000

Steuerpflichtige
1998

2001

2004

gezahlte Lohn-und Einkommensteuer
2007

1998

2001

2004

2007

41,57%

39,37%

44,22%

44,36%

2,68%

1,82%

2,04%

1,90%

42,96%

42,18%

38,83%

37,38%

30,89%

27,62%

29,50%

24,64%

15,47%

18,45%

16,95%

18,26%

66,43%

70,55%

69,84%

73,46%

Zentrale Steuerung

Stabilität und günstige Standortbedingungen
günstige Steuersätze

Ulm bietet günstige
Steuersätze
Attraktivität für Bürger
und Unternehmen
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

20

Grundsteuerhebesatz– Landesvergleich
unter dem Landesdurchschnitt – Ulm bietet günstige
Steuersätze; Reform der Grundsteuer in der Diskussion

Grundsteuer B

Stadt

- Hebesatz Einn.
2010

2011

2012

2011

v.H.

v.H.

v.H.

je EW

Stuttgart

520

520

520

252

3

Mannheim

450

450

450

191

5

Karlsruhe

420

420

420

158

7

Freiburg

600

600

600

210

1 - höchster Hebesatz

Heidelberg

470

470

550

170

2

Heilbronn

410

410

410

184

8

Pforzheim

500

500

500

201

4

Ulm

395

430

430

176

6

Durchschnitt

471

475

485

193

29.11.2012

Rang

Zentrale Steuerung

21

Gewerbesteuerhebesätze – Landesvergleich
deutlich unter dem Landesdurchschnitt – Ulm bietet
günstige Steuersätze

Stadt

Gewerbesteuer
- Hebesatz Einn.
2010

2011

2011

2010

v.H.

v.H.

v.H.

je EW

Stuttgart

420

420

420

740

2

Mannheim

415

415

430

665

1 - höchster Hebesatz

Karlsruhe

410

410

410

692

4

Freiburg

400

400

400

511

5

Heidelberg

400

400

400

617

5

Heilbronn

380

380

400

573

5

Pforzheim

380

380

420

416

2

Ulm

360

360

360

1.024

8 - niedrigster Hebesatz

Durchschnitt

396

396

405

655

29.11.2012

Rang

Zentrale Steuerung

22

Gebühren stabil aber kein Finanzierungsbeitrag
regelmäßige Anpassung der Gebühren erforderlich aber
politisch „schwierig“

Zentrale Steuerung

23

SITUATION IN ULM
WESENTLICHE KENNZAHLEN
BESSER ALS DER TREND

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

24

Entwicklung Allgemeine Finanzmittel

Gewerbesteuer
Entw icklung G ewerbesteueraufkommen in M io. €
(1990 und 1995 einschl. Gewerbekapitalsteuer)

einschließlich einmalige
Gew erbesteuerzahlungen
124
119
118

125
97

102

95
82

60

56

63

67
56

55
41

124

69

73

93
79

85

85

85

85

85

58

36

1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Zentrale Steuerung

25

Entwicklung Allgemeine Finanzmittel
Deutlicher Anstieg der Einkommensteuer – (der Einkommen und Beschäftigung)

Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in M io. €
52,0

39,8
36,9

35,2

36,9

41,4

39,9 39,7

55,0

49,7

48,2
42,8

53,0

54,0

47,0
43,7 43,5

38,2

37,8
35,8 35,6

33,7

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

in 2011 inkl. einmaliger Sondereffekt aufgrund Umstellung auf NKHR
Zentrale Steuerung

26

Entwicklung Allgemeine Finanzmittel
Stand Steuerschätzung Mai 2012

Zuweisungen nach mangelnder Steuerkraft
44,5 44,5

Schlüsselzuweisungen

27,6

26,4 25,6
21,0

19,7

21,1

31,5

28,9 29,3
24,6

22,3

23,0

19,9
16,5 17,2

14,7

12,5

61,5 62,0
1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

47,5

34,9
25,7 24,6

34,3

33,0
27,8 28,4

36,9

41,5

39,5

39,9

35,7
28,9

31,6

28,4

28,5

1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Zentrale Steuerung

27

Entwicklung Allgemeine Finanzmittel
Stand Steuerschätzung Mai 2012

Allgemeine Finanzmittel in M io. €
einschließlich einmalige
Gew erbesteuerzahlungen

Normalfall

177
150
147
125 121 131

160

117

128
109

155
116 119

187

198

198 194
195

176

134
136

192

160

186

199 201 205

162

133

1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Zentrale Steuerung

28

STEIGENDER FINANZBEDARF

WIR GEBEN JEDES JAHR MEHR GELD AUS
BUDGETENTWICKLUNG UND
SONDERFAKTOREN

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

29

Wofür geben wir Steuermittel aus?
Zuschussbedarf der Fach- / Bereiche
2000

2005

2011

2012

2013

Er ge bni s

Er ge bni s

Er ge bni s

Plan

Plan

M i o. €

M i o. €

M i o. €

M i o. €

M i o. €

O be rbürge rme is te r
Z e ntra le S te ue rung
Z e ntra le D ie ns te
Bürge rdie ns te
Kultur
Museum
Theater
Musikschule
Bibliothek
Bildung und S ozia le s
Schulen

4 ,9
4 ,0
-1 ,5
2 ,4
1 9 ,3
1,4
8,5
1,3
2,5
5 5 ,1
6,0

3 ,4
1 ,1
-0 ,2
3 ,2
2 1 ,9
1,5
9,9
1,7
3,7
9 5 ,8
20,5

1 2 ,5
2 ,9
0 ,3
1 ,5
2 6 ,7
3,1
9,6
2,0
4,8
1 1 4 ,2
24,7

1 3 ,2
2 ,8
0 ,4
3 ,7
2 7 ,6
3,3
10,2
2,0
4,8
1 1 3 ,1
24,3

1 2 ,3
2 ,2
1 ,2
4 ,3
2 7 ,9
3,3
11,0
2,1
4,7
1 1 8 ,6
23,6

Kindergärten und tageseinrichtungen

10,7

12,9

18,2

15,9

22,0

Sozial- und Jugendhilfe

31,3

39,0

445,1

45,9

45,2

S ta dte ntw ick l. , Ba u, U mw e lt

2 5 ,4

3 0 ,8

5 1 ,8

5 1 ,8

5 4 ,1

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

30

deutlicher Anstieg der dauerhaften Belastungen im
Ergebnishaushalt
- sehr hohe Steigerung auf Dauer

dauerhafte Sonderfaktoren seit 2003 belasten den Haushalt nachhaltig mit 16 Mio. €:

2003

354.000 €

2004

302.000 €

2005

1.131.000 €

2006

908.000 €

2007

1.862.000 €

2008

1.590.000 €

2009

2.903.000 €

2010

1.736.000 €

2011

2.490.000 €

2012

2.727.100 €

2013

5.745.450 €

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

2013:
dauerhafte Sonderfaktoren
rd. 5,7 Mio. €
einmalig befristet 3,3 Mio. €

ca. 11 Mio. €
Änderungen im Rahmen des Nachtragshaushalts
bzw. beim Rechnungsergebnis sind nicht
berücksichtigt.

Zentrale Steuerung

31

Zuschüsse der Stadt Ulm
laufende Zuschüsse deutlich angestiegen

29.11.2012 Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

32

Entwicklung der wesentlichen Aufwendungen
Personalaufwendungen überschreiten 100 Mio. € Grenze
Personalaufwendungen in M io. €
105,7
101,6 103,6

62,6

73,5
70,0 71,5
68,1
65,4 67,5

76,6 78,3 78,2

80,9 80,1 81,5

84,3

87,7

91,6 92,9

107,8

96,2

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Zentrale Steuerung

33

Soziales
Sozial- und Jugendhilfe und Kinderbetreuung

Zentrale Steuerung

34

Soziale Sicherung
Fallzahlen

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0
Grundsicherung im Alter und
Erwerbsminderung
Jugendhilfe
Eingliederungshilfe Behinderte
Kindergarten
HLU, HZP, SGB II

29.11.2012

2008

2009

2010

2011

600

572

646

718

692
627
4010
3799

716
642
4085
3874

732
690
4209
3926

755
721
4275
3752

1919

Haushaltseinbringung 21.11.2012

2012
743

2275
762
770
4388
3607

Zentrale Steuerung

35

Entwicklung der wesentlichen Aufwendungen
Zuschuss Kinderbetreuung – sehr schwierige Einschätzung
wegen massivem Ausbau U3
Mittelabfluss derzeit
abhängig vom
tatsächlichen Ausbau

Zentrale Steuerung

36

Entwicklung Gewerbesteuer, Personalausgaben, Sozialund Jugendhilfe in % (1990 = 100%)

Zentrale Steuerung

37

Ergebnishaushalt –
ordentliches Ergebnis im Finanzplanungszeitraum

Unsicherheit:
Korrektur SWU Ausschüttung
Steuereinnahmen
(…)

Zentrale Steuerung

38

BETEILIGUNGSBERICHT
FINANZPOLITISCH ZUNEHMEND WICHTIG
ERHEBLICHE FINANZVOLUMEN
ERHEBLICHE INVESTITIONEN
ERHEBLICHE HAFTUNG FÜR DIE STADT
WICHTIGES HANDLUNGSFELD FÜR DIE KOMMUNALPOLITIK
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

39

Herausforderungen
finanzpolitisch wesentliche Fragen
• differenziertes Konzept für das
Kreditportfolio
• Sicherung günstiger Zinsen bei
eingeschätztem Finanzierungsvolumen

• Masterpläne; Großinvestitionen
• Sanierung; Unterhalt und
Substanzerhalt; Folgekosten
• Machbarkeit und Verträglichkeit

Kommunalkredite
• Veränderung Finanzierung
• Finanzierung Großprojekte
• Finanzierung Sanierung und
Modernisierung
• Querverbund ÖPNV/Energie
• Finanzvolumen

ÖPNV/Straßen

Investitionsprogramm
• Energiepolitische Ziele
Stadt
• Umsetzung SWU
• Ertragskraft SWU
Energie
• Investitionen

Energiepolitik

• Umsetzung politischer Ziele
• aktive Beteiligungssteuerung
• Konzernbetrachtung
• SWU; UWS, PBG

städtische
Beteiligungen

• Verschuldung 214 Mio. €
• Gewinn ca. 2 Mio. €
• hohe Investitionstätigkeit

Wohnbau UWS

• Parkgarage
Citybahnhof
• Investitionsfähigkeit
bis 2016 hergestellt.

Parken – PBG
Zentrale Steuerung

Haushaltseinbringung 21.11.2012
29.11.2012

Zentrale Steuerung

41

BETEILIGUNGSBERICHT

Verschuldung und Investitionen Konzern Stadt 2011
900

250

850
204

200

800
750

161

159

143

150

162

134

700
114

107

100

650
600

50
550
500

807

829

802

790

805

827

845

867

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

Verschuldung (Mio. €)

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

0

Investitionen (Mio. €)

Zentrale Steuerung

42

BETEILIGUNGSBERICHT

Bürgschaften Stadt 2011
wesentliche Bürgschaften Stadt Ulm

Bürgschaftssumme in
T€

FUG
PEG
PBG
UWS
SWU

200.000

150.000

100.000

50.000

0
2000

29.11.2012

2001

2002

2003

Haushaltseinbringung 21.11.2012

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

Zentrale Steuerung

43

SITUATION IN ULM
REALISTISCHE
INVESTITIONSPLANUNG
NOTWENDIG
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

44

Investitionen

WIR STARTEN IN DAS NÄCHSTE JAHR:
 Schuldenaufnahme nur wegen
Finanzierungsstrategie und Stadtwerke
notwendig

 Die Folgelasten aus künftigen Investitionen
belasten den Ausgleich des Ergebnishaushalts
 Großprojekte und Gesamtinvestitionen stoßen
an Grenzen
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

45

Entwicklung der Investitionen (1)
kontinuierlich hohe Investitionen – zyklisches Verhalten

Investitionen in M io. €
83

81
75
66
53

72

69

66
51

51

51

51

52

77
71

80
73

72

55

1990 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Zentrale Steuerung

Investitionen im Finanzplanungszeitraum
Wichtige Programme auf dem Weg
Bildungsoffensive:
Im Ergebnishaushalt 2013 rd. 14,3 Mio. € zur Verfügung gestellt.
Bildungsoffensive – Investive Maßnahmen
Gesamtvolumen

Bis 2012

2013

174.126

108.770

10.770

Wachstums- und Impulsprogramm /dauerhaftes Sanierungsprogramm
Gesamtvolumen

Bis 2012

2013

offen

49.883

6.400

Wichtige Maßnahmen: Gebäude- Straßenunterhalt, energetische Sanierung

29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

47

Entwicklung der Investitionen (5)
- Auswirkung von Investitionen auf den Ergebnishaushalt -

In der Finanzplanung
berücksichtigt und bis 2016
fertiggestellt
rd. 150 Mio. €
in der Finanzplanung
berücksichtigt und nicht bis
2016
fertiggestellt
mind. 116 Mio. €
darüberhinaus Vielzahl
bisher nicht veranschlagter
Maßnahmen
Die ordentliche Abschreibung sowie die laufenden Bewirtschaftungs- und Unterhaltsaufwendungen belasten den
Ergebnishaushalt und müssen gegenfinanziert werden, damit der Haushalt genehmigungsfähig ist

Zentrale Steuerung

48

Finanzierungsstruktur
Basis 266 Mio. € Großprojekte und aktuell 13 Mio. €
neue Schulden
Mittelherkunft
Rücklagen („Sparbuch“)

Mittelverwendung

•Vorausfinanzierung
•Beispiel Straßenbahn/ÖPNV

regelmäßige Investitionen

Ergebnishaushalt

Vermögensveräußerung

Kredite

•Überschuss
•abhängig i.W. von
Steuereinnahmen und
Budgetsteigerungen
•Grundstückserlöse
•Beispiel: Sedelhöfe

•Nachfinanzierung
•Zins- und Tilgungsbelastung
•veränderte Rahmenbedingungen

dauerhaftes Sanierungsprogramm
(WIP) u.a. Investitionsprogramme
städtische Gesellschaften,
Kapitaleinlagen, Investitionsförderung

Masterpläne/Großprojekte

Zentrale Steuerung

49

SITUATION IN ULM
SCHULDENGRENZE
EINGEHALTEN –
ZINSBELASTUNG STABIL
29.11.2012

Haushaltseinbringung 21.11.2012

Zentrale Steuerung

51

Entwicklung Neuverschuldung – aktuelle Prognose

Zentrale Steuerung

52

Investitionen – Schulden:
nur geringfügige Erhöhung der Schulden trotz hoher
Investitionen

Zentrale Steuerung

53

Entwicklung der wesentlichen "Sparbücher"
gebunden durch Sanierungsprogramm und Linie 2

Entwicklung der wesentlichen "Sparbücher"

Sanierungsprogramm (WIP)
Verkehrsentwicklung
Reduzierung Neuverschuldung
Summe

31.12.2012

Zugang

Mio. €

Mio. €

4,0
54,6
18,0
76,6

Abgang 31.12.2013

Mio. €

1,1- 0
1,1- 5,5

Mio. €

2,0
2,0
3,5
51,1
1,7 19,1 16,3
7,2 72,2 69,4

Die aus den "Sparbüchern" vorhandene Liquidität kann zum Ausgleich des
Finanzhaushalts herangezogen werden und reduziert damit den Kreditbedarf.

Zentrale Steuerung

laufende Belastung aus Schulden
durch Steuerung des Kreditportfolios auf niedrigem Niveau
stabil

Zentrale Steuerung

aktuell geringe Nettoschuldzinsen
vorausschauendes Kreditportfoliomanagement

Zentrale Steuerung

56

t

Herzlichen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit

Zentrale Steuerung Gunter Czisch Erster Bürgermeister

Haushalt

2013
November 2012