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Beschlussvorlage EBU

                                    
                                        Entsorgungs-Betriebe
der Stadt Ulm
Beschlussvorlage

Sachbearbeitung

EBU

Datum

26.10.2022

Geschäftszeichen

EBU-Vz

Beschlussorgan

Betriebsausschuss Entsorgung

Behandlung

öffentlich

Betreff:

Berichtswesen
- Zwischenbericht Januar 2022 bis September 2022 -

Anlagen:

Zwischenbericht Januar 2022 bis September 2022 (digital)

Sitzung am 23.11.2022

TOP
GD 411/22

(Anlage 1)

Antrag:
Der Zwischenbericht Januar 2022 bis September 2022 wird zur Kenntnis genommen.

Thomas Mayer
Betriebsleiter

Zur Mitzeichnung an:
BM 1, BM 3, C 3, OB, ZSD/HF, ZSD/SB

Bearbeitungsvermerke Geschäftsstelle des
Gemeinderats:
Eingang OB/G
Versand an GR
Niederschrift §
Anlage Nr.

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Sachdarstellung:
Die anschließenden Grafiken informieren über die Entwicklung der Ist-Werte seit 2015. Die beiliegenden Darstellungen werden in der Sitzung erläutert. Auf der Basis der Zwischenergebnisse zum
30.09.2022 werden für den Jahresabschluss folgende Ergebniswerte prognostiziert:
Gesamtbetrieb
+1.494 T€
Abwasserwirtschaft
+382 T€
Wasserläufe/Wasserbau
-18 T€
Abfallwirtschaft
+1.371 T€
Stadtreinigung
-179 T€
Fuhrpark
-62 T€

Abwasserwirtschaft
In der Abwasserwirtschaft wird ein positives Ergebnis i. H. v. +382 T€ erwartet. Auf der Ertragsseite
sind v. a. die Mehreinnahmen aus der Kanalreinigung für Dritte (+104 T€) dafür verantwortlich.
Auf der Ausgabenseite werden die Ansätze des Wirtschaftsplans beim Personalaufwand (-40 T€)
und bei den Abschreibungen (-100 T€) nicht benötigt. Weitere Einsparungen werden bei den
Entsorgungskosten (-10 T€) und der Schädlingsbekämpfung (-15 T€) erwartet. Das gegenüber
früheren Kreditverträgen zu Beginn des Jahres immer noch relativ niedrige Zinsniveau führt bei
Umschuldungen zu einer Zinsreduktion um -67 T€.
Im Kanalunterhalt können mit der Turnusfirma die Instandhaltungsmaßnahmen wieder nahezu
planmäßig durchgeführt werden (-15 T€).
Wasserläufe/Wasserbau
Insgesamt wird mit einem leicht negativen Ergebnis von -18 T€ gerechnet.
Die Bereiche Instandhaltung/Betrieb (+23 T€) und Fremdmieten (+ 33 T€) stehen niedrigeren
Beratungskosten (-20 T€) gegenüber. Die restlichen Erträge und Aufwendungen entwickeln sich
planmäßig.
Abfallwirtschaft
Das Ergebnis in der Abfallwirtschaft wird einnahmenseitig von höheren Gebühreneinnahmen
(+323 T€), Bauschuttanlieferungsgebühren (+56 T€) und von höheren Erträgen aus
Rücknahmesystemen (+102 T€) gestützt.
Der größte Faktor befindet sich jedoch bei den Verkaufserlösen. Es werden Mehreinnahmen i. H. v.
+776 T€ erwartet. Der Preis für Altpapier hat sich im Vergleich zum Plan deutlich positiver
entwickelt.
Auf der Ausgabenseite sind weniger Instandhaltungsmaßnahmen (-56 T€) und Personalaufwand
(-117 T€), jedoch mehr Fremdmieten (+35 T€) und Öffentlichkeitsarbeit (+40 T€) erforderlich.
Stadtreinigung
Die Beauftragungen durch Dritte werden vorsichtig auf Vorjahresniveau und damit um -176 T€
niedriger erwartet.
Auf den extremen Winter 2021 folgte eine relativ milde 1. Winterperiode Januar bis März 2022.
Standardmäßig wird für November und Dezember wieder ein Durchschnitts-Winter angesetzt.
In Folge dessen können die Planansätze bei Streumaterial, Fremdfirmen und Fremdmieten
zusammen mit +39 T€ fast eingehalten werden. Die Bereiche Personal- und Fahrzeugeinsatz
übersteigen den Plan um +41 T€.
Niedrigere Instandhaltungskosten (-35 T€) und Abschreibungen (-37 T€) mildern das Ergebnis ab.

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Fuhrpark
Der Betriebszweig Fuhrpark schließt voraussichtlich mit -62 T€ unter Plan ab. Die in Anspruch
genommenen Fahrzeugleistungen entwickeln sich planmäßig (-22 T€). Beim Verkauf von
Altfahrzeugen werden +65 T€ mehr erlöst.
Der deutliche Anstieg der Treibstoffpreise führt zu einer Überschreitung des Planansatzes um
+241 T€.
Darüber hinaus sind höhere Reparaturkosten (+29 T€) und sonstige betriebliche Aufwendungen
(+36 T€) erforderlich, - der Personalaufwand und die Abschreibungen fallen jedoch um (-)65 T€
und (-)174 T€ niedriger aus.

Hinweis für alle Tabellen:
Die dargestellten Zahlen sind auf T€ gerundet. Gerechnet wird jedoch mit den nicht gerundeten €Beträgen. Aus diesem Grund kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. Die angegebenen Beträge
beziehen sich auf die Abweichungen zum Wirtschaftsplan.